Gebrauchte Seecontainer sind deutlich günstiger als neue Einheiten und für die meisten Lageraufgaben völlig ausreichend. Der Zustand schwankt allerdings erheblich. Diese Punkte sollten Sie prüfen, bevor Sie zusagen.
Rost richtig einordnen
Oberflächenrost auf der Außenhaut ist normal und kein Grund zur Sorge. Kritisch wird es bei durchgerosteten Stellen, besonders an den unteren Querträgern und am Rahmen. Klopfen Sie die Bodenkanten ab. Klingt es dumpf statt hell, steht dahinter oft mehr Substanzverlust als sichtbar ist.
Bodenplatte
Der Sperrholzboden ist der teuerste Einzelposten bei einer Instandsetzung. Achten Sie auf durchgetretene Stellen, Ölflecken und aufquellende Kanten. Ein Boden, der in der Mitte federt, ist reif für den Austausch.
Dichtungen und Türen
Öffnen und schließen Sie beide Türflügel vollständig. Die Verschlussstangen müssen ohne Gewalt einrasten. Prüfen Sie die Gummidichtungen auf Risse und Verhärtung. Undichte Türen sind die häufigste Ursache für Feuchtigkeit im Innenraum.
Der Lichttest
Türen schließen, hineinstellen, Augen an das Dunkel gewöhnen lassen. Jeder Lichtpunkt ist ein Loch. Diese einfache Prüfung findet mehr als jede Sichtkontrolle von außen.
CSC-Plakette
Soll der Container noch im internationalen Verkehr laufen, braucht er eine gültige CSC-Prüfung. Für die reine Standnutzung auf dem eigenen Grundstück spielt sie keine Rolle. Alle Seecontainer in unserem Bestand sind geprüft und der Zustand steht bei jedem Modell im Shop.